Kanton verbessert Arbeitsbedingungen für Lehrer

Eine Stunde weniger Unterricht für Klassenlehrer und mehr Anfangslohn: Der Kanton Luzern will die Schule für Lehrer attraktiver machen.

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Lehrer Alois Müller mit zwei Schülern in der Schule Flühli. (Archivbild Remo Nägeli/Neu LZ)

Lehrer Alois Müller mit zwei Schülern in der Schule Flühli. (Archivbild Remo Nägeli/Neu LZ)

Der Kanton Luzern will die Volksschule als Arbeitsplatz aufwerten. Klassenlehrer sollen künftig eine Stunde weniger unterrichten müssen, und die Anfangslöhne werden erhöht. Überarbeitet werden auch der Berufsauftrag und die Arbeitszeitregelung.

Weitere Massnahmen betreffen die Schulleitungen und den Schulpool für besondere Aufgaben. Ferner soll die Schulsozialarbeit in der Primarschule und im Kindergarten institutionalisiert werden. Verbessert werden soll auch die schulinterne Personalarbeit.

Die vom Regierungsrat beschlossenen Massnahmen sollen den Arbeitsplatz Schule attraktiver machen und die Rekrutierung von Lehrern erleichtern. Sie werden schrittweise zwischen 2012 und 1015 umgesetzt.

Die Kosten belaufen sich jährlich auf 2,5 Millionen Franken. Dies seien knapp 0,5 Prozent der jährlichen Betriebskosten der Volksschulen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit.

sda/bep