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Kanton zahlt 55 Prozent an stationäre Spitalbehandlungen

Zahlen dazu, wie oft bei über 90-Jährigen Prothesen eingesetzt werden, gibt es nicht. Laut dem Luzerner Kantonsarzt Roger Harstall beträgt das landesweite Durchschnittsalter von Patienten, die eine Hüftprothese erhalten, rund 68 Jahre. Der Anteil der über 85-Jährigen liegt bei 6 Prozent. Die Kostenbeteiligung des Kantons an den stationären Spitalbehandlungen in der obligatorischen Krankenversicherung liegt bei 55 Prozent. An zusätzlichen Kosten von Halbprivat- und Privatabteilungen beteiligt sich der Kanton nicht.

Bezogen auf die Bruttokosten, liegen die Revision oder der Ersatz von Hüftgelenken auf Platz 1 aller Eingriffe. Am zweitmeisten Umsatz generiert der Einsatz von künstlichen Kniegelenken. Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks kostet im Durchschnitt rund 8000 Franken. (nus)

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