KANTONALE FDP: Peter Schilliger soll FDP-Präsident werden

Schneller und agiler will Peter Schilliger die Luzerner FDP am Werk sehen. Die Partei soll wieder einzigartig werden.

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Peter Schilliger. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Peter Schilliger. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Es ist die Zeit der Generationenwechsel an den Luzerner Parteispitzen. Bereits vor längerer Zeit hat die CVP ihre personelle Rochade vollzogen. Mit dem jungen Martin Schwegler hielt mehr Professionalität Einzug in der obersten Parteietage. Die SVP hat Mitte Monat Nationalrätin Yvette Estermann an die Spitze ihrer Kantonalpartei gehievt. Und die Sozialdemokraten haben angekündigt, das oberste Führungsduo nehme nächstes Jahr Abschied.

Vorher sind nun aber die Freisinnigen an der Reihe. Noch-Präsident Herbert Widmer wird an der Delegiertenversammlung am 24. Juni den Udligenswiler Peter Schilliger als Wunschpräsidenten der Geschäftsleitung präsentieren. Die Führung der Luzerner Liberalen hat für diesen fussballfreien Abend ein Treffen der Delegierten mit dem einzigen Traktandum anberaumt: Wahl des neuen Kantonalpräsidenten.

Abgrenzung gegen Konkurrenz
«Es ist keine Kritik an der heutigen Führungscrew. Doch die Zeit ist reif für einen frischen Wind an der Parteispitze», ist Peter Schilliger überzeugt.
Peter Schilliger? Seit fünf Jahren im Kantonsrat, entwickelte er sich mehr und mehr zum Finanzexperten der Fraktion. Seine Positionen sind in diesem Bereich klar rechts der Mitte anzusiedeln: Steuern senken und nicht mehr Verwaltung als nötig. Das fordert er oft im Gleichklang mit der SVP. Den Unterschied zur FDP ortet Schilliger weniger in der Sache als in der Haltung. «Zwar ähneln sich die Ziele oft. Doch bei uns herrscht kein Schwarz-Weiss-Denken, wir akzeptieren Andersdenkende. Darum sind die Freisinnigen die Einzigen, bei denen ich mich politisch zu Hause fühle.»

Rainer Rickenbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.