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Kantonale SP stellt Fragen zum Tourismus in der Stadt Luzern

Der Tourismus in der Stadt Luzern führt zu intensiven Diskussionen. Aus Sicht der SP scheint dabei insbesondere der Massen- und Gruppentourismus in der Bevölkerung an Rückhalt zu verlieren. Deswegen reicht SP-Kantonsrat Jörg Meyer eine Anfrage ein.
Touristen am Schwanenplatz. (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 7. August 2015))

Touristen am Schwanenplatz. (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 7. August 2015))

Der Tourismus entwickelt sich laufend weiter. Im Tourismusleitbild des Kantons aus dem Jahr 2009 wird vor allem auch die Förderung eines wertschöpfungsstarken Tourismus propagiert. Für Stadt und Kanton Luzern werden weiter steigende Zahlen prognostiziert.

«Gleichzeitig zeigen die Diskussionen in der Stadt Luzern, dass der Massen- und Gruppentourismus an Rückhalt in der Bevölkerung und in der Politik verliert», schreibt die SP Kanton Luzern in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Tourismus in der Stadt auch für den Kanton relevant

«Geht es dem Tourismus in der Stadt Luzern gut, geht es auch dem Kanton gut», ist Kantonsrat Jörg Meyer (Adligenswil) überzeugt. Somit haben aus Sicht der SP die kritischen Diskussionen in der Stadt, z.B. in Sachen Carparkplätze, durchaus Relevanz für den Kanton.

In diesem Zusammenhang hat Meyer im Namen der SP einige Fragen an die Regierung. Unter anderem will Meyer wissen, wie zufrieden die Regierung mit der Förderung der wertschöpfungsstarken Tourismus-Segmente sei. Auch stellt die SP die Frage, welche Tourismusformen aus Sicht der Regierung weiterwachsen sollen und bei welchen allenfalls Kapazitätsgrenzen erreicht seien.

Des weiteren hält Meyer fest, dass im Leitbild die Sicherstellung einer starken Koordination und Abstimmung zwischen den Organisationen für das Destination Management (DMOs) unter der zentralen Steuerung des Kantons als einer von zwölf Schlüsselaspekten genannt wird. Von der Regierung will er nun wissen, wie zufrieden sie mit dessen Umsetzung sei.

Weitere Fragen der SP an die Regierung betreffen die Belastung der Bevölkerung durch den Tourismus oder auch die Carparkplätze.

Anpassungen im Tourismusgesetz

Auch möchte Meyer wissen, ob die rechtlichen Grundlagen im Tourismusgesetz genügen oder ob Anpassungen nötig seien.

Und schliesslich soll die Regierung beantworten, ob sie bereit sei, das Leitbild auszuwerten, zu aktualisieren und dem Kantonsrat zum Beispiel in Form eines Wirkungsberichtes vorzulegen. (pd/zim)

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