KANTONALE VERWALTUNG: Im Büro Strafvollzug herrscht Kleinkrieg

Luzern sucht eine neue Chefin für den Vollzugs- und Bewährungsdienst. Hintergrund: anhaltende Querelen in der zuständigen Verwaltungsabteilung.

Drucken
Teilen
Dicke Luft im fünften Stock: Infotafel im Erdgeschoss des Bürogebäudes am Bundesplatz. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Dicke Luft im fünften Stock: Infotafel im Erdgeschoss des Bürogebäudes am Bundesplatz. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Vollzugs- und Bewährungsdienste im Luzerner Justiz- und Sicherheitsdepartement sind im Dauerumbruch. Seit Jahren wird restrukturiert. Auch personell ist die Abteilung seit kurzem eine Baustelle. Die bisherige Abteilungsleiterin hat Ende November gekündigt und ist seitdem krank geschrieben. In den Monaten zuvor haben über ein halbes Dutzend Personen den Hut genommen.

Beim Blick hinter die Kulissen zeigte sich: Das Team ist in Gruppen und Personen gespalten, die einander bekriegen. Eine Gruppe ist inzwischen überzeugt, die abgehende Abteilungsleiterin sei aus dem Amt gemobbt worden; die andere Gruppe sieht das Team in der Opferrolle. Vincenz Blaser, Departementssekretär im Justiz- und Sicherheitsdepartement, sagt: «Seit August 2009 haben wir Kenntnis von Problemen in der Abteilung. Die Dienststellenleiterin hat gehandelt und alle notwendigen Massnahmen getroffen.». Inzwischen befasst sich auch die Aufsichts- und Kontrollkommission des Kantonsrats (AKK) mit den Querelen.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.