KANTONALER RICHTPLAN: Vier Regionen fordern die Luzerner Gemeinden

Der Verband Luzerner Gemeinden (VLG) fordert vier statt nur drei Regionen, wie es im Richtplan 2008 vorgesehen ist. Dies geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme des VLG zum Entwurf des Kantonalen Richtplans hervor.

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Der VLG unterstütze den Richtplan 2008 im Grundsatz, nach Ansicht des VLG vollziehe er in raumplanerischer Hinsicht im Wesentlichen die neue Kantonsstrategie der verstärkten Ausrichtung an den Wirtschaftsraum Zürich.

Der VLG fordert aber, dass der Kanton in vier Planungsregionen eingeteilt wird und nicht in drei, wie vom Regierungsrat vorgeschlagen. Konkret soll das Seetal weiterhin eine eigene Region bleiben. Allerdings, so heisst es in der Stellungnahme weiter, könne sich der VLG mittelfristig auch weniger Regionen vorstellen.

Dabei sei vor allem wichtig, dass diese Entwicklung von den Regionen her komme und nicht durch den Kanton vorgegeben werde. Der VLG unterstützt voll und ganz die verstärkte Rolle der regionalen Entwicklungsträger. Bei der Umsetzung einzelner neuen Instrumente der Raumplanung soll, so wünscht es der VLG, darauf geachtet werden, dass die Gemeindeautonomie gewährleistet wird.

Der VLG begrüsst die vorgesehenen Anpassungen der Strassen- und Schieneninfrastruktur. Allerdings fordert er eine noch bessere Anbindung der ländlichen Regionen an die Zentren. Dies beinhaltet nicht nur - wie vorgesehen - Anpassungen bei Sicherheitsmängeln und übermässigen Immissionen.

sda