KANTONSFINANZEN: 20 Millionen Franken zusätzlich für 2013

Weil die Kosten das Budget des Kantons Luzern fürs laufende Jahr übersteigen, beantragt die Regierung beim Parlament Nachtragskredite in der Höhe von total 20,35 Millionen Franken. Betroffen ist neben Bildung und Archäologie vor allem der Bereich Gesundheit.

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Die meisten Mehrkosten entstanden im Gesundheitsbereich - vor allem in den Spitälern. (Symbolbild) (Bild: pd)

Die meisten Mehrkosten entstanden im Gesundheitsbereich - vor allem in den Spitälern. (Symbolbild) (Bild: pd)

Durch die Mehrausgaben steigt der Aufwand gegenüber dem bewilligten Budget um 0,6 Prozent. Der Aufwand liegt bei rund 3,6 Milliarden Fr., wie es in der am Dienstag publizierten Botschaft der Regierung heisst.

Die Nachträge können gemäss Regierung im laufenden Jahr nicht kompensiert werden. Sie müssen gemäss Haushaltsgesetz aber in den Folgejahren ausgeglichen werden. Dies verschärft bei den bereits erwarteten Defiziten die Haushaltslage zusätzlich.

Die meisten Mehrkosten resultieren im Gesundheitsbereich, nämlich 19,7 Mio. Fr. bei einem budgetierten Aufwand von 291 Mio. Franken. Der Grund sind höhere Fallpreispauschalen als geplant in den Spitälern, bei der Rehabilitation sowie mehr Pflegetage in der Psychiatrie.

Bei der Bildung schlägt vor allem die höhere Zahl von Luzerner Studenten an ausserkantonalen Hochchschulen zu Buche (350'000 Fr.). Bei der Archäologie führen zusätzliche Notgrabungen und Sondierungen aufgrund der Bautätigkeit zu Mehrkosten (300'000 Fr.), wie es in der Botschaft heisst.

sda