KANTONSGERICHT LUZERN: Ein Ja mit Vorbehalt zum Golfplatz in Meggen

Das Gericht hat zwar die Beschwerden gegen den Gestaltungsplan für den Golfplatz in Meggen abgewiesen. Allerdings beauftragte es die zuständigen Behörden, gewisse Anliegen, die in den Beschwerden aufgeführt waren, umfassend zu prüfen.

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An dieser Lage ist ein Golfplatz geplant. (Archivbild Boris Bürgisser / Neue LZ)

An dieser Lage ist ein Golfplatz geplant. (Archivbild Boris Bürgisser / Neue LZ)

So müssen der Gemeinderat von Meggen und die kantonalen Behörden im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens die Grösse des Gebäudes, die Erschliessung über die Kreuzbuchstrasse und den Immissionsschutz bezüglich Lärm und Beleuchtung umfassend prüfen. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Urteil hervor.

Im November 2011 hatte sich das Megger Stimmvolk im Rahmen der Zonenplanrevision für einen Golfplatz ausgesprochen. Der Regierungsrat genehmigte darauf die Sonderzone Golfplatz und wies die von benachbarten Grundeigentümern erhobenen Vewaltungsbeschwerden ab.

Zwei Gegner des Golfplatzprojekts zogen diesen Entscheid an das damalige Verwaltungsgericht weiter - mit Erfolg. Im Mai 2012 hiess dieses eine Beschwerde gut und verpflichtete die Regierung, die Sonderzone mit Bezug auf die benötigte Fruchtfolgefläche nochmals zu prüfen.

Nach weiteren Abklärungen sprach sich der Regierungsrat im Dezember 2013 aber erneut für das Projekt aus und stimmte der Ortsplanungsrevision und damit dem Golfplatz zu. Dieser Entscheid wurde nicht mehr angefochten.

Weitere Einsprachen sind hängig

Nun musste das Kantonsgericht noch die Beschwerden gegen den Gestaltungsplan Golfplatz beurteilen. In diesem Verfahren ging es vor allem um Lage und Grösse des geplanten Golfhauses sowie dessen Erschliessung im Bereich der Kreuzbachstrasse in Meggen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann ans Bundesgericht weitergezogen werden. (sda)