Kantonsgericht
Neubau des Spitals Wolhusen kann vorangetrieben werden

Das Luzerner Kantonsgericht hat für die Baubewilligung Teilrechtskraft erklärt, obwohl noch eine Beschwerde hängig ist. Diese hat das Kantonsspital selber eingereicht.

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Das Spital Wolhusen soll einem Neubau weichen.

Das Spital Wolhusen soll einem Neubau weichen.

Bild: Pius Amrein

(dlw) Das Luzerner Kantonsgericht hat für die Bewilligung des Spitalneubaus in Wolhusen eine Teilrechtskraft bewilligt. Das teilte das Luzerner Kantonsspital (Luks) am Mittwoch mit. Dank diesem Entscheid könne das Luks die Arbeiten zum Neubauprojekt weiterführen, heisst es. «Nach dem öffentlichen Ausschreibungsprozess star-ten die ersten Ausführungsarbeiten Anfang 2022.»

Die Gemeinde Wolhusen hatte dem Luks die Bewilligung für den Neubau Mitte Februar erteilt. Dagegen hat aber das Luks Beschwerde eingereicht. Das Spital wehrt sich gegen Lärmschutzauflagen beim Helikopterlandeplatz. Da diese Beschwerde aber keine direkte Auswirkungen auf das Neubauprojekt habe, habe man beantragt, dass die Baubewilligung in allen anderen Punkten gültig sei, schreibt das Luks. Das Kantonsgericht folgte dieser Argumentation und hiess die Teilrechtskraft gut. «Bereits im Mai 2021 konnte mit einem weiteren Beschwerdeführer eine gütliche Einigung getroffen werden», so das Luks.

Insgesamt rechnet das Luks mit einer Zeitspanne von fünf Jahren, bis der Neubau bezogen werden kann.

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