Kantonsgericht weist Beschwerde gegen provisorischen Bushub Ebikon ab 

Der provisorische Bushub am Bahnhof Ebikon ist rechtmässig. Das hat das Luzerner Kantonsgericht entschieden. Allerdings ist der Entscheid noch nicht rechtskräftig.

Sandra Monika Ziegler
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Nachdem im Mai 2019 der Gemeinderat die strassenrechtliche Projektbewilligung für den Bau des Provisoriums erteilte, erhob eine Anwohnerin gegen die Projektbewilligung Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Luzerner Kantonsgericht wies die Beschwerde jedoch ab, wie gestern mitgeteilt wurde.

Begründet wird der Entscheid damit, dass «der Bewilligung des geplanten Provisoriums aufgrund der erfolgten technischen Abklärungen keine gewichtigen Aspekte entgegenstehen.» Das Provisorium soll die notwendige Infrastruktur für die geplanten Massnahmen sicherstellen und bis zur Inbetriebnahme des definitiven Bushubs betrieben werden.

Dieses Kantonsgerichtsurteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann innert 30 Tagen beim Bundesgericht angefochten werden.

Weitere Beschwerden sind noch hängig

Der geplante Bushub soll knapp 12 Millionen Franken kosten. Die Gemeinde Ebikon will sich mit 3,7 Millionen Franken daran beteiligen. Der definitive Bushub soll als Umsteigeknoten für Bahn und Bus dienen. Insgesamt sollen mit der Inbetriebnahme sechs Linien am Bushub Ebikon halten. Und in Spitzenzeiten sind 34 Kurse zum Bahnhof Ebikon vorgesehen.

Gegen die Projektbewilligung für den Neubau des Bushubs wurden Verwaltungsbeschwerden beim Regierungsrat des Kantons Luzern erhoben. Diese Beschwerdeverfahren sind noch hängig.

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Simon Mathis