Kantonslager
Grosslager der Jubla Luzern in Risch: Rund 2‘500 Teilnehmende aus 40 Scharen werden im Juli erwartet

Nach der letztjährigen Absage findet vom 12. bis am 24 Juli in Risch das Kantonslager von Jungwacht und Blauring Luzern statt. Für die Teilnahme am Lager wird ein negativer Test vor dem Lagerstart vorausgesetzt – Pooltests könnten für zusätzliche Sicherheit sorgen.

Merken
Drucken
Teilen
Kantonale Lager kennt nebst der Jubla auch die Pfadi, wie etwa hier auf dem Bild in Escholzmatt im Jahr 2018. Vor Corona war dies noch mit weniger Einschränkungen durchführbar.

Kantonale Lager kennt nebst der Jubla auch die Pfadi, wie etwa hier auf dem Bild in Escholzmatt im Jahr 2018. Vor Corona war dies noch mit weniger Einschränkungen durchführbar.

Bild: Eveline Beerkircher (Escholzmatt, 19. Juli 2018)

(pl) Das Kantonslager von Jungwacht Blauring Luzern findet vom 12. bis 24. Juli 2021 in der Zuger Gemeinde Risch statt. Nach der letztjährigen Absage werden dieses Jahr rund 2‘500 Teilnehmende aus 40 Scharen erwartet, schreibt Jungwacht Blauring Luzern in einer Mitteilung. Der Entscheid zur Durchführung des Kantonslagers im Sommer 2021 sei schon kurz nach der letztjährigen Absage festgestanden. Das rund 80-köpfige Organisationskomitee sei sich schon damals des beträchtlichen organisatorischen Mehraufwands bewusst gewesen, heisst es weiter. Seit vergangenem Herbst würden die Organisatoren mehrere Lagervarianten vorbereiten, die es erlauben, das Kantonslager an die aktuellen Corona-Schutzmassnahmen anzupassen.

Die Minimal-Variante sehe vor, dass die Kontakte unter den Scharen stark eingeschränkt werden, sagt Ramon Stalder, Co-Präsident des Kantonslagers. Für das letztjährige Lager waren zwei Anlässe mit über 4‘000 Teilnehmenden geplant. Solch grosse Menschenansammlungen sind aufgrund des Verlaufs der Pandemie nicht mehr realistisch, heisst es in der Mitteilung. Stattdessen werde das gemeinsame Programm auf den Lagerplätzen in Gruppen von bis zu 200 Personen stattfinden – Besuchstage gibt es keine.

Negativer Coronatest vorausgesetzt

Für die Teilnahme am Lager wird ein negativer Test vor dem Lagerstart vorausgesetzt, heisst es. Pooltests während dem Lager könnten zusätzlich für mehr Sicherheit sorgen. In welchem Rahmen diese Pooltests eingesetzt werden können, werde momentan mit der zuständigen Behörde abgeklärt.

Es gelte, eine vernünftige Abwägung zwischen strikten Sicherheitsüberlegungen und dem gemeinschaftlichen Erlebnis zu treffen. Der momentane Ansatz ähnelt einer angezogenen Handbremse, die im Notfall fest angezogen oder bestenfalls leicht gelockert werden kann, schreibt Jubla Luzern. Dank dieser Handbremse könne die Durchführung des Kantonslagers garantiert werden – ausser es gäbe ein grundsätzliches Lagerverbot.

Durchführung des Lagers ist wichtig für Kinder

Die Durchführung des Lagers sei wichtig für die Kinder und Jugendlichen. Gerade in dieser herausfordernden Zeit sehe sich das Organisationsteam in der Verantwortung, den Kindern und Jugendlichen einmalige Erlebnisse und eine optimistische Perspektive zu bieten – Kinder und Jugendliche seien während der Pandemie oft vergessen gegangen. Anja Amrein, Co-Präsidentin des Kantonslagers, sagt:

«Gerade in der von Schutzmassnahmen und Distanz geprägten Zeit ist es wichtig, den Kindern unbeschwerte Lagermomente zu ermöglichen. Dabei stellt bereits der Kontakt zu einer einzigen anderen Schar einen grossen Mehrwert dar»

Alleine im letzten Jahr seien rund 9‘000 ehrenamtliche Stunden für das Kantonslager aufgewendet worden. Der Lohn für diese Arbeit wird im Sommer 2021 sichtbar, wenn über 2‘500 Kinder und Jugendliche unbeschwerte Momente am Lagerfeuer erleben können. Die Vorfreude bei den Kindern ist bereits jetzt spürbar.