Kantonsrat: CVP und FDP verlieren Präsidien

Nach den Verlusten bei den Wahlen, müssen die CVP und die FDP in der nächsten Legislatur im Luzerner Kantonsrat auch je ein Kommissionspräsidium abgeben. Davon profitieren die SP und die Grünen.

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Blick in den Luzerner Kantonsratssaal. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Blick in den Luzerner Kantonsratssaal. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Der Verteilschlüssel für die Zuteilung der Kommissionspräsidien in den ständigen parlamentarischen Kommissionen des Luzerner Kantonsrats wurden neu festgelegt. Die Geschäftsleitung des Luzerner Kantonsrates einigte sich laut Mitteilung der Staatskanzlei für die Legislatur 2011 bis 2015 auf folgende Verteilung auf die Fraktionen:

Die CVP wird neu drei statt bisher vier Kommissionspräsidenten stellen. Die SVP bleibt bei drei. Die FDP verliert ein Mandat und stellt neu zwei Präsidenten. Je ein Präsidium geht an die SP und die Grünen, die aktuell keiner Kommission vorstehen.

CVP behält zwei Kommissionen

Einzige Partei, welche das Präsidium bei zwei Kommissionen (RUEK, VBK) behält, ist die CVP. Sonst werden alle Fraktionen neue Präsidien besetzen.

Aufsichts- und Kontrollkommission AKK:

Planungs- und Finanzkommission PFK:

Staatspolitische Kommission SPK:

Justiz und Sicherheit JSK:

Erziehung, Bildung und Kultur EBKK:

Wirtschaft und Abgaben WAK:

Raumplanung, Umwelt und Energie RUEK:

Verkehr und Bau VBK:

Gesundheit, Arbeit und soziale SicherheitGASK:

Redaktionskommission RK:


Gewählt werden die Mitglieder der ständigen Kommissionen, inklusive die Kommissionspräsidentinnen und -präsidenten, am 20. Junivom Kantonsrat.

pd/bep