KANTONSRAT: Der Wolf weckt im Kantonsrat Emotionen

Der Wolf im Entlebuch ist auch ein Kantonsratsthema gewesen. Und er hat für eine lange Diskussion gesorgt.

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Ein Wolf im Winterthurer Bruderhaus. (Bild EQ)

Ein Wolf im Winterthurer Bruderhaus. (Bild EQ)

Erwin Dahinden (SVP, Schüpfheim) fordert mittels Motion eine Änderung der kantonalen Jagdverordnung, damit Wölfe im Kanton Luzern abgeschossen werden können. Andreas Hofer (Grüne) hat zudem eine Anfrage eingereicht, um die Kosten für einen Wolfabschuss in Erfahrung zu bringen.

Die beiden Vorstösse sorgten am Dienstag im Luzerner Kantonsrat für eine lange Diskussion. Sie drehte sich um die Fragen, ob es für den Wolf im Kanton Luzern überhaupt Platz habe, wie stark der Artenschutz zu bewerten sei und was das Tier für einen Schaden anrichte.

Abbruch und Überweisung
In seiner Stellungnahme zeigte Regierungsrat Max Pfister auf, dass dem Kanton durch das Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel ein Handlungsspielraum vorgegeben sei, der ausgenützt werde.

Nach rund einer Dreiviertelstunde wurde die Diskussion abgebrochen. Die Motion von Erwin Dahinden ist vom Kantonsrat als Postulat überwiesen worden.

ana