KANTONSRAT: Eine Absage an die Konjunkturspritze

Angesichts der Wirtschaftskrise erachtet das Parlament zusätzliches Geld für die Wirtschaft als unnötig. Die Lage sei nicht dramatisch, hiess es von bürgerlicher Seite.

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Der Kantonsrat lehnt es ab, mehr Geld für ein Konjunkturprogramm hinzublättern. (Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Kantonsrat lehnt es ab, mehr Geld für ein Konjunkturprogramm hinzublättern. (Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

Vor der Kulisse der weltweiten Wirtschaftskrise haben Regierung und Parteien im Kanton Luzern im Sinn, maximal 40 Millionen Franken an ohnehin geplanten Investitionen vorzuziehen. Darüber hinaus soll es allerdings auf kantonaler Ebene vorerst keine Konjunkturprogramme geben, befand die bürgerliche Mehrheit am Dienstag im Kantonsrat.

Im Sinne der Regierung lehnten CVP, FDP und SVP ein 120 Millionen Franken schweres Konjunkturprogramm ab, das von den Grünen zur Stützung der Wirtschaft in einer Dringlichen Motion eingereicht wurde. Das Programm sah Massnahmen vor, die gemäss den Grünen nicht nur einseitig und kurzfristig die Konjunktur ankurbeln, sondern auch eine nachhaltige Wirkung erzielen.

Thomas Oswald/Neue LZ

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.