KANTONSRAT: Entführungsalarm für Parlament nicht dringlich

Das Luzerner Parlament erachtet eine Debatte über die Einführung eines Alarmsystems bei Kindsentführungen nicht für dringlich. Der Rat verschiebt die Beratung auf die nächste Session.

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(Symbolbild Alexandra Wey/Neue LZ)

(Symbolbild Alexandra Wey/Neue LZ)

Mittels dringlichem Postulat fordert FDP-Kantonsrat Rolf Born (FDP) die Einführung eines Alarmsystems bei Kindsentführungen im Kanton Luzern. Das System soll auch bei der Suche nach verschwundenen Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.

Justizdirektorin Yvonne Schärli sprach sich namens der Regierung gegen die dringliche Behandlung des Vorstosses aus. «Das Anliegen an sich werden wir sicher unterstützen», versicherte sie. Die Beratung soll jedoch nicht schon am Dienstag erfolgen. Schärli wies darauf hin, dass die Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz letzte Woche über das Thema beraten und im Grundsatz einem Alarmsystem zugestimmt habe.

Schärli beantragte dem Parlament deshalb, die Behandlung des Postulats auf die nächste Session Ende Mai zu verschieben. Die Mehrheit des Parlaments folgte dieser Argumentation.

bac