Kantonsrat für Vollanschluss Emmen Nord

Der Autobahnvollanschluss Emmen Nord soll nicht in einen Halbanschluss umgewandelt werden. Der Luzerner Kantonsrat hat am Dienstag ein Postulat überwiesen, das sich für die Beibehaltung des Vollanschlusses stark macht.

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Eine Mehrheit des Luzerner Kantonsrats will den Autobahnanshluss Emmen-Nord (hier die Einfahrt Richtung Süden) als Vollanschluss beibehalten. (Bild: Archiv Philipp Schmidli/Neue LZ)

Eine Mehrheit des Luzerner Kantonsrats will den Autobahnanshluss Emmen-Nord (hier die Einfahrt Richtung Süden) als Vollanschluss beibehalten. (Bild: Archiv Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Anschluss Emmen Nord soll Richtung Basel geschlossen werden, weil es neu einen Vollanschluss in Rothenburg gibt. Diese Massnahme soll sich positiv auf den Velo- und den öffentlichen Verkehr auswirken.

Marcel Omlin (SVP) passte dies indes nicht. Der Anschluss Emmen Nord sei ein funktionierendes Gebilde, begründete er sein Postulat, das verlangt, dass die Regierung sich beim Bund «mit aller Kraft» für eine Beibehaltung des Vollanschlusses einsetze.

CVP, FDP und GLP unterstützen den Vorstoss. SP und Grüne wollten das Postulat nur teilweise überweisen. Sie fanden, dass die Auswirkungen des neuen Anschlusses in Rothenburg beobachtet werden sollten, bevor entschieden werde.

Susanne Truttmann (SP) erinnerte daran, dass der Anschluss Rothenburg nur unter der Voraussetzung genehmigt worden sei, dass Emmen in einen Halbanschluss umgewandelt werde.

Baudirektor Robert Küng war bereit, das Postulat entgegenzunehmen, um eine breite Auslegeordnung vornehmen zu können. Dazu gehörten auch finanzielle Aspekte, sagte er.

sda