Kantonsrat genehmigte 14,61 Millionen für Hochwasserschutzprojekte

Der Luzerner Kantonsrat hat für Hochwasserschutzprojekte an der Kleinen Emme insgesamt 14,61 Millionen Franken genehmigt. Die drei Kredite waren unbestritten.

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(sda) Unbestritten genehmigte der Luzerner Kantonsrat Kredite in der Höhe von 14,61 Millionen Franken für Hochwasserschutzprojekte, mit denen die Abflusskapazität der Kleinen Emme erhöht werden soll. Die drei Projekte basieren auf dem Konzept für den Ausbau der Kleinen Emme zwischen der Mündung der Fontanne in die Kleine Emme südlich von Wolhusen bis zur Einmündung der Kleinen Emme in die Reuss in Emmenbrücke. Das Konzept wurde nach dem Hochwasser von 2005 ausgearbeitet, mehrere Projekte sind bereits realisiert worden.

Drei Projekte an der Kleinen Emme

Das erste aktuelle Projekt betrifft Werthenstein und kostet 3,26 Millionen Franken. Die Abflusskapazität der Kleinen Emme wird erhöht. Die Uferverbauungen werden verstärkt. Mit diesen Massnahmen soll das Siedlungsgebiet vor Überschwemmungen geschützt werden.

Flussabwärts sind auf der Höhe des Weilers Ettisbühl zwischen Schachen und Malters Massnahmen von 6,35 Millionen Franken geplant. Hier wird das linke, fest verbaute Ufer entlang der Autostrasse K10 mit Kleinbuhnen und einem Uferblocksatz ergänzt. Das rechte Ufer wird teilweise abgeflacht. Als Ufersicherung werden vor allem Blocksteinbuhnen eingesetzt.

Die Kleine Emme bei Schachen.

Die Kleine Emme bei Schachen.

Bild: Pius Amrein (Schachen, 5. August 2018)

Das dritte Vorhaben betrifft das Gebiet Thorenberg im Luzerner Stadtteil Littau. In diesem Abschnitt sei die Kleine Emme stark verbaut, heisst es in der Botschaft der Kantonsregierung. Es böten sich nur wenige Möglichkeiten zur Erweiterung des Gewässerraums an. So soll die Flusssohle strukturierter gestaltet werden.

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