KANTONSRAT: Kantonsrat hält an exklusiven Wohnlagen fest

Im kantonalen Richtplan 2009 sind exklusive Wohnlagen vorgesehen. Der Luzerner Kantonsrat möchte daran nichts ändern.

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Eine Villenzone in Meggen. (Archivbild Maria Schmid/Neue LZ)

Eine Villenzone in Meggen. (Archivbild Maria Schmid/Neue LZ)

Kantonsrat Alain Greter (Grüne) forderte in einem Postulat, dass im Kanton Luzern auf sogenannte «Villenzonen» verzichtet werde. Die Verbauung der Landschaft und die Bevorzugung von steuerkräftigen Personen nannte er als Gründe dagegen.

Das Postulat wurde am Dienstag vom Luzerner Kantonsrat abgelehnt.

Das Parlament folgte damit der Absicht des Regierungsrates, attraktive Wohnstandorte mit einer Wohnstrategie zu fördern. So könne sich Luzern im Wettbewerb zwischen den Kantonen unter anderem als attraktiver Wohnkanton positionieren.

Im Unterschied zum Kanton Obwalden liegt laut Regierungsrat die Zuständigkeit für die Ausscheidung dieser Zonen bei den Gemeinden und nicht beim Kanton. Die Stimmbürger würden wie bisher im Rahmen einer Ortsplanungsrevision über eine solche Zone entscheiden können. 

ana