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KANTONSRAT: Lückenhafte Denkmalliste soll ergänzt werden

Erhaltens- und schützenswerte Bauten im Kanton Luzern sollen in Zukunft systematisch erhoben werden. Der Kantonsrat spricht sich dafür aus, das lückenhafte Denkmalverzeichnis mit neuen Inventarlisten zu ergänzen.
Ein Passant blickt von der Kapellbrücke auf die Luzerner Altstadt. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Ein Passant blickt von der Kapellbrücke auf die Luzerner Altstadt. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Schützenswerte Bauten im Kanton Luzern werden bis anhin im kantonalen Denkmalverzeichnis festgehalten. Das Verzeichnis, welches rund 800 Gebäude umfasst, ist allerdings lückenhaft. Viele bedeutende Kulturdenkmäler tauchen bisher in keiner amtlichen Liste auf.

Dies soll mit der Einführung von neuen Inventarlisten für erhaltens- und schützenswerte Bauten sowie für archäologische Fundstellen geändert werden.

Der Regierungsrat geht davon aus, dass das neue Verzeichnis rund 7000 Objekte umfassen wird, was rund 7 Prozent des heutigen Baubestandes ausmacht.

Der Kantonsrat hat am Montag die Gesetzesvorlage in erster Lesung gutgeheissen.

Das Gesamtverzeichnis der Bauten soll in rund acht Jahren vorliegen. Die Inventarisierung kostet rund 3,2 Millionen Franken. Das archäologische Fundstelleninventar wird rund 800'000 Franken kosten und in zehn Jahren abgeschlossen sein.

bac

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