KANTONSRAT: Naturheilkunde: Initiative geht vielen zu weit

Wer Naturheilkunde betreibt, soll dafür eine Bewilligung brauchen. Umstritten war im Luzerner Kantonsrat, welche Voraussetzungen für eine Bewilligung nötig sind.

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Wer gewerbsmässig in der Komplementärmedizin tätig ist, braucht eine Berufsausübungsbewilligung. Dies verlangt die kantonale Volksinitiative «Ja zur Luzerner Naturheilkunde – für Qualität und Kompetenz», welche vor gut zwei Jahren eingereicht worden ist.

Und das will auch der Gegenentwurf zur Initiative. Dieser sieht eine Änderung des Gesundheitsgesetzes vor, wo unter anderem die Bewilligung festgehalten ist. Das Problem: Noch liegen keine eidgenössisch anerkannten Diplome vor, die der Kanton prüfen könnte, bevor er einem Komplementärmediziner die Bewilligung erteilt.

Am Montag diskutierte der Kantonsrat in erster Lesung die Änderung des Gesundheitsgesetzes. Die Mehrheit sprach sich für den Gegenvorschlag der Regierung aus. In einer nächsten Session folgt die zweite Lesung sowie die Schlussabstimmung über Initiative und Gegenvorschlag.

Karin Winistörfer/Neue LZ

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.