KANTONSRAT: Parlament weist die Steuervorlage zurück

Die papierlose Steuerverwaltung wird im Kanton Luzern noch nicht so schnell Realität. Das Projekt zum Einscannen von Steuererklärungen überzeugt den Kantonsrat nicht.

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Olga Gasser vom Steueramt der Stadt Luzern scannt Steuererklärungen ein. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Olga Gasser vom Steueramt der Stadt Luzern scannt Steuererklärungen ein. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Projekt «LuTax» sieht die Einführung eines zentralen Informatiksystems für die Veranlagung der Gemeinde-, Staats- und Bundessteuern vor. Für Beschaffung, Aufbau und Betrieb der zentralen Steuerlösung war ein Sonderkredit von 24,8 Millionen Franken vorgesehen.

Unter anderem war geplant, dass die Gemeinden ab 2012 alle von den Bürgern eingereichten Steuererklärungen mittels Scanner digitalisieren und elektronisch ablegen. In der Kantonsratsdebatte vom Montag war man sich über Kosten und Kostenteilung dieses Digitalisierungsverfahrens jedoch nicht einig. Hauptsächlich mit den Stimmen von CVP und SVP wurde die Vorlage schliesslich an die Regierung zurückgewiesen, um  insbesondere die finanziellen Aspekte des Scanning-Verfahrens zu überarbeiten.

bac