KANTONSRAT: Strompreise: Luzern wird beim Bund vorstellig

Luzern wendet sich wegen den hohen Strompreisen an den Bund. Dieser soll dafür sorgen, dass Luzern nicht mehr benachteiligt werde.

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(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Regierung erarbeitet eine Kantonsinitiative (früher Standesinitiative genannt). Mit dieser verlangt er beim Bund, dass das Stromversorgungsgesetz angepasst wird. Denn es enthalte systematische Fehler und eine «Benachteiligung einzelner Regionen» – auch des Kantons Luzern, so Josef Langenegger (FDP, Malters). Er hatte die Kantonsinitiative per dringlicher Motion verlangt. Luzern sei auch wegen den (von der nationalen Netzgesellschaft verrechneten) Netzentgelte zu einem Verlierer geworden.

Regierungsrat Max Pfister dämpfte aber allzu hohe Erwartungen in die Kantonsinitiative: «Es ist offen, ob wir damit Erfolg haben.» Es sei eine Illusion, zu glauben, dass die Strompreise wieder auf das Niveau von vor drei oder vier Jahren sinken würden.

Karin Winistörfer/Neue LZ

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.