KANTONSSCHULE: «Ratings erhöhen Transparenz nicht»

Die Luzerner Kantonsschule Alpenquai schneidet in einem Vergleich sehr gut ab. Trotzdem ist die Direktorin gegen ein Ranking. Ein solches System sei gefährlich.

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Gabrielle von Büren, Direktorin der Kantonsschule Luzern Alpenquai. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Gabrielle von Büren, Direktorin der Kantonsschule Luzern Alpenquai. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

«Die Jugendlichen und ihre Eltern sollen wissen, welche Mittelschule sie am besten fürs Hochschulstudium vorbereitet», sagt der ehemalige Zürcher Bildungsdirektor Ernst Buschor.

Jetzt kommt Widerstand auf. «Ratings geben vor, alles sei messbar. Doch gerade für den umfassenden Bildungsauftrag des Gymnasiums trifft das nicht zu», betont Gabrielle von Büren. Die 56-Jährige ist Direktorin der Kantonsschule Alpenquai in Luzern sowie Präsidentin der Konferenz der Schweizer Gymnasialrektorinnen und Gymansialrektoren. Von Büren befürchtet vor allem eine Qualitätseinbusse: «Eine Ratingkultur minimiert die Anreize, gemeinsam voneinander zu lernen», sagt sie im Interview mit unserer Zeitung.

Kari Kälin

Das ausführliche Interview lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.