KANTONSSCHULEN: Luzerner Regierung will Mensas auslagern

Die Regierung prüft eine Privatisierung der Mensas an den Kantis. Die Sparpläne sorgen bei Schülern und Rektoren für Unmut.

Roseline Troxler
Drucken
Teilen
Die Regierung will den Betrieb der Mensas ausschreiben. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Die Regierung will den Betrieb der Mensas ausschreiben. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Es ist nur ein Satz im Aufgaben- und Finanzplan 2015 bis 2018 – doch es ist einer mit möglicherweise weit reichenden Folgen: Die Regierung will 2015 den Betrieb der Mensas an den Kantis ausschreiben. Dies bedeutet, dass die Mensas privatisiert werden könnten. Aldo Magno, Leiter Dienststelle Gymnasialbildung, sagt zu den Plänen: «Die Ausschreibung gehört zur periodischen Überprüfung der kantonalen Aufgaben nach Bürgernähe, Effektivität und Wirtschaftlichkeit.» Das Betreiben der Mensas kostet den Kanton jährlich brutto rund 4,3 Millionen Franken. Auf der anderen Seite werden 3,1 Millionen Franken eingenommen.

Schüler: Sorge um Angestellte

Bei den Rektoren und dem Verband der Luzerner Schülerorganisationen kommt die Idee, die Mensas auszulagern, nicht gut an. Die Schüler sorgen sich um die Zukunft der Angestellten. Der Kanton Luzern aber betont: «Durch die Privatisierung sind keine Stellen gefährdet.»