KANTONSSPITAL: Kinderspital: Mehr Platz durch provisorischen Anbau

Das Luzerner Kinderspital will bis Ende 2014 einen provisorischen Anbau in Betrieb nehmen. Am einzigen Kinderspital in der Zentralschweiz herrscht seit längerem Platzmangel. Der Pavillon soll solange bestehen, bis voraussichtlich 2020 ein Neubau realisiert wird.

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Wegen steigender Patientenzahlen bekommt das Kinderspital in Luzern einen provisorischen Anbau. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Wegen steigender Patientenzahlen bekommt das Kinderspital in Luzern einen provisorischen Anbau. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das Kinderspital spüre das Wachstum der Bevölkerung. Das 1971 eröffnete Spital stosse räumlich immer mehr an die Grenzen, teilte das Luzerner Kantonsspital am Dienstag mit.

Kurzfristig soll östlich ans bestehende Gebäude ein zweistöckiger rund 1000 Quadratmeter grosser Pavillon errichtet werden. Er soll im Dezember 2014 in Betrieb gehen.

Im Anbau untergebracht werden sollen Arztbüros, Sekretariate und Schulungsräume. Durch deren Auslagerung würde im Hauptgebäude mehr Platz geschaffen für ambulante Patienten, heisst es in der Mitteilung. Insgesamt sollten sich die Wartezeiten für Patienten reduzieren.

Das Kinderspital in Luzern ist das einzige seiner Art in der Zentralschweiz. Es versorgt Patienten aus Luzern, Ob- und Nidwalden, Uri, aus Teilen von Schwyz, Zug und dem Tessin.

sda