KANTONSSPITAL LUZERN: «Bei uns gibt es nichts zu verstecken»

Das Luzerner Kantonsspital veröffentlich zum ersten Mal seine Sterberaten. Demnach stirbt jeder fünfte mit einer Blutvergiftung eingelieferte Patient.

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Das Kantonsspital Luzern. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Das Kantonsspital Luzern. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Bisher waren die Zahlen geheim, jetzt stellt sie das Kantonsspital ins Netz: Im letzten Jahr starb jeder zehnte Patient, der wegen Herzschwäche eingeliefert wurde, und jeder fünfte mit Blutvergiftung.

Die Zahlen gelten für die Spitäler in Luzern, Wolhusen und Sursee. «Wir publizieren diese Daten, um zu zeigen, dass es nichts zu verstecken gibt», sagt Guido Schüpfer, Stabschef Ärztliche Direktion.

Im Vergleich mit in der Wissenschaft beigezogenen Zahlen sei die Sterblichkeit in Luzern «nicht auffällig». Andere Spitäler wollen ihre Daten nicht publizieren. «Bei uns sind die Fallzahlen zu klein für eine Aussage über die Behandlungsqualität», so der Urner Spitaldirektor Martin Petzen.

Luzern soll im Schnitt liegen
Die Zahlen aus dem Vergleich sollen demnächst veröffentlicht werden. Schüpfer verrät bereits soviel: «Im Quervergleich mit der wissenschaftlichen Literatur sind die publizierten Sterblichkeiten aus Luzern nicht auffällig.»

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.