Luzerner Regierungsrat beantragt Sonderkredite für Kantonsstrassenprojekt und Hochwasserschutz

Die Kantonsstrasse K 33a in der Stadt Luzern soll saniert und der Hochwasserschutz in verschiedenen Abschnitten der Kleinen Emme gewährleistet werden. Dafür beantragt der Regierungsrat Sonderkredite in der Höhe von insgesamt 10,85 Millionen Franken.

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(rai) Die Kantonsstrasse K 33a im Abschnitt Tschuopis bis Horüti in der Stadt Luzern ist sanierungsbedürftig und nicht Radfahrerfreundlich. Ein entsprechendes Kantonsstrassenprojekt wurde bewilligt. Wie der Regierungsrat mitteilt, beantragt er zur Umsetzung nun dem Kantonsrat einen Sonderkredit von 4,5 Millionen Franken. Die Strasse soll mit dem Geld saniert, verbreitert und mit einer Radverkehrsanlage ergänzt werden. Auch Mittelinseln als Querungshilfe für Radfahrer sollen inner- und ausserorts errichtet werden.

Des Weiteren beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Sonderkredit von 6,35 Millionen Franken für den Hochwasserschutz und die Renaturierung an der Kleinen Emme. Nach Abzug des Beitrages des Bundes sind laut Mitteilung seitens des Kantons Kosten in Höhe von rund 3,5 Millionen Franken zu erwarten. Durch die Umsetzung des Projekts soll eine Erhöhung der Abwasserkapazität der Kleinen Emme im Abschnitt Ettisbühl und in Malters bezweckt werden, wie der Regierungsrat mitteilt. Die Gebiete sollen so vor Überschwemmungen geschützt werden. Das Projekt soll ausserdem eine ökologische Aufwertung und die Längsvernetzung von Fliessgewässern gewährleisten.

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