KAPELLBRÜCKE: Brückenbilder-Kopien: Entscheid Ende Jahr

Recherchen unserer Zeitung zeigen: Eine hochkarätige Delegation hat die Kapellbrücke und die Kopien inspiziert – und entscheidet schon bald, wie es weitergeht.

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Die Kopien waren unter anderem in der Kornschütte zu sehen. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Kopien waren unter anderem in der Kornschütte zu sehen. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

«Voraussichtlich bis Ende Jahr» wird dem Bundesamt für Kultur die Stellungnahme vorliegen, welche die Qualität der Kopien der Kapellbrücke-Bilder beurteilt, wie die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege (EDK) auf Anfrage bestätigte. Die EKD beurteilt unter anderem die handwerkliche, maltechnische und künstlerische Qualität der 146 Kopien des Luzerner Anwalts Jost Schumacher.

Am Dienstag war eine fünfköpfige EDK-Delegation nach Rathausen gereist, um die noch bis am 13. September in den Räumlichkeiten der Stiftung für Schwerbehinderte ausgestellten Kopien zu begutachten. Bereits vorher hatten sich die eidgenössischen Denkmalpfleger von der aktuellen Situation auf der Kapellbrücke ein Bild gemacht. Das Urteil der EDK ist für die Zukunft der Kopien entscheidend. Die Kapellbrücke steht unter Bundesschutz, und nur mit Zustimmung des Bundesamtes für Kultur könnten Schumacher-Bilder überhaupt auf die Brücke gehängt werden.

Jérôme Martinu

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung. Siehe dazu auch den Artikel in der Zeitung vom Mittwoch.