KAPELLBRÜCKE: Die Kopien werden an der Luga ausgestellt

Der Stadtrat ist sich noch immer nicht im Klaren, ob Kopien an der Kapellbrücke hängen sollen. Im Frühjahr werden diese so oder so eine breite Öffentlichkeit zu sehen bekommen.

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Eine Kopie der zerstörten Kapellbrücken-Bilder, die Jost Schumacher in Auftrag gegeben hat. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Eine Kopie der zerstörten Kapellbrücken-Bilder, die Jost Schumacher in Auftrag gegeben hat. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

«Aufgrund der grossen Nachfrage» werden rund 100 Bilder der kopierten Tafeln anlässlich der 30. Zentralschweizer Erlebnismesse Luga vom 24. April bis zum 3. Mai 2009 ausgestellt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Dank eines Audioguides sei die Geschichte jedes einzelnen Bildes nicht nur sicht-, sondern auch hörbar. Um weitere Informationen zu den Bildern zu erhalten, stehen den Besuchern Geschichtsstudenten zur Verfügung. Im letzten Jahr hatten rund 121'000 Besucher die Luga besucht.

15 Jahre nach dem Brand der Luzerner Kapellbrücke können die Kopien der damals zerstörten Bilder wieder öffentlich betrachtet werden. Der Luzerner Rechtsanwalt und Kunstliebhaber Jost Schumacher liess sämtliche 146 Bilder historisch aufarbeiten und neu malen. Im November 2008 wurden die nach wie vor kontrovers diskutierten Tafeln in der Luzerner Kornschütte ein erstes Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Rund 4500 Personen und dutzende Schulklassen haben die Möglichkeit genutzt und die Ausstellung «Kapellbrückenbilder – die kopierten Tafeln» besichtigt.

scd