KAPELLBRÜCKE: Luzern sagt Gekritzel den Kampf an

Das sah man immer öfters: Touristen und Einheimische ritzen ihre Botschaften in die Balken der Kapellbrücke: Jetzt rückt die Stadt Luzern dieser Unsitte zu Leibe.

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«Respektiere Denkmäler - beschrifte sie nicht»: Schilder machen Touristen seit kurzem auf das Gebot aufmerksam. (Bild PD)

«Respektiere Denkmäler - beschrifte sie nicht»: Schilder machen Touristen seit kurzem auf das Gebot aufmerksam. (Bild PD)

Die Stadt Luzern hat bei der Kapellbrücke Hinweis-Schilder angebracht. «Respektiere Denkmäler - beschrifte sie nicht» steht da in Deutsch, Englisch und Chinesisch geschrieben. Auf diese Weise sollen Touristen und Einheimischen darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Beschriften der Brücke zu unterlassen ist.

Grund dafür ist, dass die Kapellbrücke immer mehr mit Schriftzügen und Nachrichten versehen wird. «Ausländische wie auch einheimische Passanten schreiben und ritzen auf und in die Holzbalken ihre Botschaften um sich zu verewigen», schreibt die Stadt Luzern. Dies schade dem Aussehen der Kapellbrücke. Da die Brücke teilsaniert wurde, seien auf den neuen, hellen Holzbalken die Schriftzüge besonders gut sichtbar.

Mit Schildern soll dieser Unsitte entgegengewirkt und die Brücke geschützt werden. Man müsse zu ihr Sorge tragen, damit die Kapellbrücke weiterhin in gutem Zustand bleibe, so die Stadt. Die Kapellbrücke wird von Tausenden von Touristen und Einheimischen jährlich besucht. Sie ist 24 Stunden zugänglich.

pd/rem