Kapellbrücke: Moos muss weg

Beim bekanntesten Luzerner Wahrzeichen gibt es diverse Baustellen. Nebst der Dach-Sanierung sind auch der Schutz vor Tauben und das Moos ein Thema.

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Die Kapellbrücke hat Erneuerungen vor sich. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Die Kapellbrücke hat Erneuerungen vor sich. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Noch maximal ein Jahr könne man mit der Dach-Sanierung der Kapellbrücke warten. Dies sagt Theresia Gürtler, Leiterin der städtischen Denkmalpflege. In einem Bericht von «20 Minuten» ist die Rede von Schindeln, die verfaulen, weil die darüberliegenden Ziegel nicht alles Wasser abhalten. Jörg Hartmann, Projektleiter Verkehrsbauten bei der Stadt Luzern, erklärte gegenüber der Gratiszeitung: «Die Feuchtigkeit könnte auf die Dachlatten und die Balken übergreifen und im schlimmsten Fall die Bausubstanz angreifen.»

Nisten soll verhindert werden

Die städtische Denkmalpflegerin legt Wert darauf, dass die Brücke grundsätzlich in keinem schlechten Zustand sei. «Von Zerfall oder Verrottung zu sprechen, ist stark übertrieben.» Nebst den Unterhaltsarbeiten, die ganz normal seien für städtische Immobilien und laufend stattfinden würden, gebe es aber im Falle der Kapellbrücke tatsächlich Sanierungsbedarf - «nämlich beim Dach». Dass durch die Spalten zwischen den Ziegeln Wasser dringe und die Schindeln dadurch angegriffen werden, sei aber kein Baumangel. «Es handelt sich um einen natürlichen Prozess», so Gürtler. Zudem müssten einzelne Pfähle ersetzt werden, weil sie angefault seien, und es brauche Verbesserungen beim Schutz vor Tauben.

Noémie Schafroth

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