Kapuzinerkloster Schüpfheim wechselt Besitzer

Das Kapuzinerkloster in Schüpfheim gehört seit dem 1. Juli der Stiftung Edith Maryon. Mit dem Besitzerwechsel soll sichergestellt werden, dass das Kloster auch weiterhin für soziale Zwecke zur Verfügung steht.

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Benno Baumeler, Architekt und Präsident des Trägervereins Sunnehügel, vor dem Kloster in Schüpfheim. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Benno Baumeler, Architekt und Präsident des Trägervereins Sunnehügel, vor dem Kloster in Schüpfheim. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Das Kapuzinerkloster in Schüpfheim wurde bisher vom Verein «Sunnehügel - Haus der Gastfreundschaft» betrieben. Nach längerer Suche sei es nun aber gelungen, eine neue Trägerin für das Gebäude zu finden, teilte der Verein am Freitag mit. Per 1. Juli haben die Kapuziner ihr über 350 Jahre altes Gebäude der Stiftung Edith Maryon geschenkt.

Durch das Engagement dieser Stiftung behalte der Sunnehügellangfristig ein sicheres Zuhause und könne sein soziales Engagement für Menschen in Krisensituationen weiterführen. Die Stiftung garantiere, dass das Kloster über Generationen hinweg für soziale Zwecke zur Verfügung stehe. Gemeinsam mit der Stiftung Edith Maryon werde der Verein Sunnehügel sich von nun an um den Erhalt dieses Gebäudes und um die notwendigen Sanierungen kümmern.

pd/bep

Stiftung

Die Stiftung Edith Maryonzur Förderung sozialer Wohn- und Arbeitsstätten wurde 1990 von Michael Riggenbach, John C. Ermel und Christoph Langscheid gegründet. Die Idee zur Stiftungsgründung entstand aus einem mehrjährigen Diskurs der Stiftungsgründer über soziale Grundsatzfragen. Daraus wuchs das Bedürfnis, die gewonnenen Erkenntnisse ins Praktische umzusetzen. Durch Kauf, Schenkungen und Legate erwirbt die Stiftung Immobilien. Die Stiftung stellt diese langfristig und sozial verträglich zur Verfügung – beispielsweise in Form von Miet-Eigentum oder im Baurecht.

pd