Kardinal Koch muss Besuch in Luzern absagen

Kardinal Kurt Koch kann nicht wie geplant am Symposium des Instituts für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) in Luzern teilnehmen. Der 61-Jährige macht gesundheitliche Gründe für seine Absage geltend.

Drucken
Teilen
Kardinal Kurt Koch, hier bei der Bischaofsweihe im Januar dieses Jahres in Olten.

Kardinal Kurt Koch, hier bei der Bischaofsweihe im Januar dieses Jahres in Olten.

Aus Anlass des dreissigjährigen Bestehens des Instituts Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) findet von Sonntag, 23. Oktober bis Dienstag, 25. Oktober an der Universität in Luzern ein Symposium Luzern statt. In seiner Funktion als Präsident der Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum des Heiligen Stuhls, Vatikan, hätte Kardinal Koch am Dienstag eine Rede zur Geschichte des jüdisch-christlichen Dialogs halten sollen. Wie die Universität Luzern am Freitag mitteilte, hat Kardinal Koch seinen Besuch in Luzern aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Wie genau es um den Gesundheitszustand des gebürtigen Emmenbrücklers Koch steht, ist aus der Mitteilung nicht zu entnehmen.

An Stelle von Kardinal Koch wird am Dienstag Pater Norbert Hofmann, Sekretär der päpstlichen Kommission für die Beziehungen mit dem Judentum, die Rede «Zum jüdisch-katholischen Dialog nach Nostra aetate (Nr. 4) bis Papst Benedikt XVI.» halten.

pd/zim