KATAMARAN: Teure Massnahme gegen den Katamaran-Krach

Die bisherigen Schallschutzmass­nahmen reichen nicht, der Kata­maran der SGV ist nach wie vor zu laut. Da hilft wohl nur noch eine Innovation.

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Der Katamaran «Cirrus» auf dem Vierwaldstättersee. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Katamaran «Cirrus» auf dem Vierwaldstättersee. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) baute in Eigenregie den Katamaran «Cirrus». Doch das Schiff leidet unter Kinderkrankheiten: Seine Schwimmhöhe ist zu hoch, zudem ist das Motorengeräusch zu laut.

Das erste Problem konnte schon gelöst werden. Das laute Motorengeräusch bereitet aber noch Kopfzerbrechen. Experten hätten Räume beim Maschinenraum mit Schallschutzmaterial ausgekleidet und den Motor teilweise abgedeckt. So habe man das Geräusch um etwa 10 Dezibel dämpfen können. «Wenn der Katamaran die volle Motorenleistung erbringt, ist es aber immer noch zu laut», sagt Wicki.

Wenn andere Massnahmen nichts bringen, müsse der Motor ganz abgedeckt werden. Dies könnte mehrere 10'000 kosten, sagt Wicki. Daran dürfte wohl kein Weg vorbeiführen. Schliesslich will die SGV in den nächsten Jahrzehnten mit dem Katamaran herumfahren.

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.