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KATHOLISCHE KIRCHE: Luzerner Bischofsvikar Max Hofer verstorben

Am 1. September ist laut der Homepage des Bistums Basel Ehrendomherr Max Hofer 78-jährig verstorben. Der gebürtige Luzerner wirkte lange Jahre an verschiedenen bedeutenden Stellen des Bistums Basel.
Max Hofer (Bild: pd)

Max Hofer (Bild: pd)

Max Hofer stammte aus Dagmersellen und war durch seine breite Tätigkeit im Kanton Luzern – bis zuletzt unter anderem als Firmspender – ein bekanntes Gesicht der katholischen Kirche.

Wie auf der Website des katholischen Medienzentrums zu lesen ist, war Hofer bis im vergangenen Jahr noch in der Seelsorge tätig. Der Luzerner, der unter anderem als Bischofsvikar, Domherr, Chorherr, Kustos amtete, wurde 1965 zum Priester geweiht: also konnte er dieses Jahr das goldene Priesterjubiläum feiern.

Wie es auf der Website weiter heisst, stieg er nach einem Vikariat 1968 als Subregens des Luzerner Priesterseminars in den Dienst des Bistums Basel. 1969 wechselte er während der Amtszeit von Bischof Anton Hänggi an den Bischofssitz nach Solothurn, wo er 15 Jahre lang als Bischofssekretär und von 1984 bis 1996 als Bischofsvikar und Leiter des Pastoralamts tätig war.

Zudem sei Hofer 15 Jahre lang Informationsbeauftragter des Bistums gewesen und habe während seiner Zeit in Solothurn unter vier Bischöfen gearbeitet. Es sei kein Geheimnis, so das katholische Medienzentrum, dass der Name Hofers bei Nachfolgeregelungen für das Amt des Bischofs von Basel auch genannt wurde.

1983 wurde der Geisliche residierender Domherr des Standes Luzern in Solothurn und gehörte damit zum Kreis der Priester, die gemäss Konkordat im Bistum Basel den Bischof wählen. Nach seinem Austritt aus dem bischöflichen Dienst 2004 wurde Hofer Ehrendomherr sowie Chorherr am Stift St. Leodegar in Luzern, wo er ab 2009 das Amt des Kustos, des Stellvertreters des Stiftsprobstes, einnahm.

Nach seinem Austritt aus der Bistumsleitung kehrte Max Hofer in die Seelsorge zurück . Zuerst als Regionaldekan im Kanton Luzern und von 2004 bis 2013 bis zu seinem 76. Altersjahr als Priester und Kaplan in Malters und Schwarzenberg.

Auch in Bildung aktiv

Nebst den leitenden Tätigkeiten im Bistum unterrichtete er am Katechetischen Institut Luzern - heute das Religionspädagogische Institut - lange Jahre praktische Gestaltung der Liturgie sowie im Pastoralkurs/Berufseinführung an der theologischen Fakultät der Universität Luzern.

Wie es abschliessend heisst, finde der Beerdigungsgottesdienst für Hofer am Montag, 7. September 2015, um 10.30 Uhr in der Stiftskirche St. Leodegar im Hof in Luzern statt. Bestattet werde der Geistliche anschliessend auf dem Priesterfriedhof im Hof.

pd/kst

Max Hofer, hier 2004 während eines Interviews mit der Neuen Luzerner Zeitung. (Bild: Archiv Neue LZ)

Max Hofer, hier 2004 während eines Interviews mit der Neuen Luzerner Zeitung. (Bild: Archiv Neue LZ)

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