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KATHOLISCHE KIRCHE: Wegen Pfarrei-Initiative: Bischöfe nach Rom zitiert

Warum rufen kirchliche Amtsträger zum Ungehorsam auf? Im Vatikan will man nun Antworten zur von Luzern aus lancierten Pfarrei-Initiative.
Jérôme Martinu
Am 13. Januar trafen sich rund 500 Unterzeichnende und Sympathisanten der Pfarrei-Initiative beim Bischofspalast in Chur und übergaben dem Bistum Briefe mit Erklärungen. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Am 13. Januar trafen sich rund 500 Unterzeichnende und Sympathisanten der Pfarrei-Initiative beim Bischofspalast in Chur und übergaben dem Bistum Briefe mit Erklärungen. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Über 540 Schweizer Pfarrer, Pfarreileiter und Seelsorger haben inzwischen die reformerische Pfarrei-Initiative mit ihrem Aufruf zum Ungehorsam unterzeichnet. Das Echo der im September 2012 lancierten Reformbewegung hallt inzwischen bereits bis nach Rom.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, da die römische Kurie nicht länger tatenlos den Vorgängen in der römisch-katholischen Schweiz zuschauen will. Gemäss Recherchen haben die Bischöfe eine Einladung in den Vatikan erhalten. Absender des Aufgebots sind die Glaubens- und die Bischofskongregation. Beim Bistum Basel bestätigt man auf Anfrage den Eingang der Einladung.

Initianten besorgt

Bei den Initianten der Pfarrei-Initiative löst diese Aussicht gemischte Gefühle aus. Mit-Initiant Markus Heil, scheidender Pfarreileiter in Sursee, sagt zur Rom-Einladung: «Wenn sich die Nachfolgeinstitution der heilige Inquisition (gemeint ist die Glaubenskongregation; d. Red.) einschaltet, macht uns das aber sicher aufmerksam und achtsam.»

Schon in Österreich, wo die verwandte Pfarrer-Initiative 2006 lanciert worden war, war es im Januar letzten Jahres zu einem Treffen in Rom gekommen. Vier österreichische Bischöfe mussten die Vorgänge erklären. Die «Kausa Austria» gipfelte 2012 darin, dass sich Papst Benedikt am Gründonnerstag in einer Predigt dazu äusserte und den eingeschlagenen Weg des Ungehorsams kritisierte.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen LZ und im E-Paper.

Hinweis:
Den Hirtenbrief im Wortlaut gibt es hier »

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