Kaufmännische Lehre bleibt besonders beliebt

Seit 20 Jahren entscheiden sich Luzerner Jugendliche bei der Berufswahl am liebsten für eine kaufmännische Ausbildung. Da macht auch das Schuljahr 2011/2012 keine Ausnahme.

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Die meisten der Luzerner Jugendlichen machen eine Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann. (Symbolbild Keystone/Gaetan Bally)

Die meisten der Luzerner Jugendlichen machen eine Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann. (Symbolbild Keystone/Gaetan Bally)

Von insgesamt 3648 Jugendlichen, die im Schuljahr 2011/2012 im Kanton Luzern eine Lehre angefangen haben, haben sich 619 für eine kaufmännische Ausbildung entschieden. Damit sind Kaufmann und Kauffrau seit 20 Jahren erste Wahl, wie Lustat Statistik Luzern am Dienstag mitteilt. Verschiedene Kleinstberufe wie Skibauer, Büchsenmacher oder Dekorationsnäher wurden dagegen jeweils nur einmal gewählt.

Geschlechterspezifische Unterschiede

Werden die drei Berufe mit den meisten neuen Lernenden angeschaut, zeigen sich deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede. So begann im Schuljahr 2011/2012 jede vierte der insgesamt 1736 Frauen eine Ausbildung zur Kauffrau (24,5 Prozent), eine von acht erlernt den Beruf der Detailhandelsfachfrau (12,6 Prozent) und eine von zehn strebt einen Abschluss als Fachfrau Gesundheit (10,7 Prozent ) an. Mit insgesamt 834 Lernenden verteilte sich nicht ganz die Hälfte aller jungen Frauen im ersten Bildungsjahr der nachobligatorischen Schulzeit auf diese drei Berufe.

Bei den insgesamt 1912 Männern war das Spektrum der bevorzugten Berufe grösser. Auf die drei Berufe mit den höchsten Lernendenzahlen verteilten sich 413 Männer, damit nur gut ein Fünftel der männlichen Lernenden: Einer von zehn jungen Männern begann eine Ausbildung zum Kaufmann (9,9 Prozent), etwa jeder vierzehnte wählte Elektroinstallateur (7,4 Prozent) und jeder dreiundzwanzigste Logistiker (4,3 Prozent).

pd/bep