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Digitale Arbeitsplätze für Luzerner Gymi- und Berufschullehrer: Mehrheit klopft für den Laptop beim Kanton an

Bis im Spätherbst haben 1500 Lehrer an Luzerner Gymis und Berufsschulen keine PC-Arbeitsplätze mehr. Eine erste Auswertung zeigt nun: Private Laptops kommen weit weniger zum Einsatz als angenommen.
Evelyne Fischer
Laptop statt fest installierter PC – das gilt künftig für alle Luzerner Gymi- und Berufsschullehrerinnen und -lehrer. (Symbolbild: Getty)

Laptop statt fest installierter PC – das gilt künftig für alle Luzerner Gymi- und Berufsschullehrerinnen und -lehrer. (Symbolbild: Getty)

Seit Dezember 2017 werden an den Luzerner Gymnasien und Berufsschulen die fest installierten PC-Arbeitsplätze abgebaut. Zum Zug kommen mobile Endgeräte – also Laptops.

Die rund 1500 betroffenen Lehrer haben die Wahl: Entweder bestellen sie vom Kanton ein konfiguriertes Gerät oder sie besorgen selber einen Laptop, verzichten auf technischen Support und erhalten dafür eine Entschädigung von 300 Franken jährlich (Artikel vom 10. Januar).

267 Lehrer werden für private Laptops entschädigt

Im Sommer wird der Einsatz privater Laptops erstmals vergütet. Zahlen, die unserer Zeitung vorliegen, zeigen nun: Knapp 270 Lehrer werden die besagte Entschädigung erhalten:

Digitale Arbeitsplätze

Luzerner Berufs- und Mittelschulen
Schultyp Laptops des Kantons Private Laptops mit Entschädigung Laptops des Kantons (in Prozent)
Berufsbildungszentren 773 60 93
Mittelschulen 375 207 64
Total 1148 267 81

«Die Verifizierung an den Schulen läuft noch bis Ende Mai. Es könnte noch marginale Verschiebungen geben – auch, weil nur Lehrer mit einer Unterrichtsverpflichtung von über 15 Prozent Anspruch auf eine Entschädigung haben», sagt Tony Wyss, Leiter der Abteilung Organisation und Informatik beim Bildungs- und Kulturdepartement (BKD), auf Anfrage.

Kantonsgerät kostet 2000 Franken

Die Auswertung zeigt weiter: Entgegen der Annahme bei Bekanntgabe der Umstellung entscheidet sich die grosse Mehrheit der Lehrer für einen Laptop, der vom Kanton zur Verfügung gestellt wird. Dabei handelt es sich um einen Lenovo Yoga zum Preis von rund 2000 Franken. Tony Wyss sagt:

«Es haben sich einige Lehrpersonen entschieden, ein Gerät des Kantons zu bestellen, statt wie bisher das private Notebook einzusetzen. Innerhalb von fünf Jahren ist einmal ein solcher Wechsel möglich.»

Das Projekt «Digitaler Arbeitsplatz» sei im Zeitplan, sagt Tony Wyss. «Nach den Sommerferien sind die Berufsbildungszentren Wirtschaft, Informatik und Technik in Emmen, Sursee und Willisau, das Berufsbildungszentrum Gesundheit und Soziales in Sursee sowie die Kantonsschule Schüpfheim an der Reihe. Bis im Spätherbst sind alle Luzerner Gymnasien und Berufsschulen ausgerüstet.» Für den Ersatz der festen PC-Arbeitsplätze durch Laptops rechnete der Kanton bei der Lancierung mit Ausgaben von 450'000 Franken pro Jahr. Wyss: «Dieser Kostenrahmen kann eingehalten werden.»

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