KEHRICHTENTSORGUNGEN: Obwalden schlägt eigenen Weg ein

Während beinahe 50 Jahren füllten die beiden Kantone in drei Etappen die Cholwald-Deponie. Für die vierte Etappe übernimmt nun Nidwalden allein die Verantwortung.

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Der Kehrichtdeponie Cholwald wird Material zugeführt, das man nicht verbrennen kann. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Kehrichtdeponie Cholwald wird Material zugeführt, das man nicht verbrennen kann. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Bereits 2005 kündigte der Entsorgungszweckverband Obwalden einen Ausstieg aus dem gemeinsamen Deponiebetrieb an. Über zwei Jahre hätten die Verhandlungen gedauert, mitunter seien harte Diskussionen geführt worden, sagt Paul Matter, Präsident des Kehrichtverwertungsverbandes Nidwalden. «Jetzt haben wir eine akzeptable Lösung gefunden, wie die Trennung vollzogen werden kann.» Einfach war dies nicht, waren doch zuvor von beiden Kantonen 16 Millionen Franken in die Deponie investiert worden.

Im Cholwald wird nicht brennbarer Kehricht fachgerecht deponiert. Darunter fallen unter anderem Bauabfälle, Schlamm aus Strassenschächten und Sandrückstände. Eine Liste hält exakt fest, was in dieser Art von Deponie eingelagert werden darf. Zudem wird in Cholwald Alteisen und Holz aussortiert und der Wiederverwertung zugeführt.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.