KEHRSITEN: Strasse soll vor Steinschlag geschützt werden

Entlang der Kehrsitenstrasse gibts eine Verbauung gegen Steinschlag. Sprengtätigkeit und Bergbau bergen Risiken.

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Der Holcim-Steinbruch bei Kehrsiten, vom See aus gesehen. (Bild Corinnne Glanzmann/Neue NZ)

Der Holcim-Steinbruch bei Kehrsiten, vom See aus gesehen. (Bild Corinnne Glanzmann/Neue NZ)

Die Kehrsitenstrasse verbindet den 300-Seelen-Ortsteil Kehrsiten mit Stansstad. Diese Verbindungsstrasse verläuft entlang des Steinbruchs Zingel der Holcim (Schweiz) AG. Diese plant in den nächsten Monaten einen Sicherheitsabbau an der Nordflanke im Innern des Steinbruchs. Dabei wird ein 80 Meter langer Felsabschnitt abterrassiert. Das heisst, die 4 heute rund 40 Meter hohen Stufen werden auf 8 je 20 Meter hohe Stufen verkleinert. Dies sei nötig, um die Sicherheit im Steinbruch zu erhöhen, sagt Markus Gerber, Mediensprecher der Holcim. «Mit dieser Terrassierung wollen wir die Felswände säubern und möglichst verhindern, dass sich Felsbrocken lösen.»

Bei diesem Sicherheitsabbau können sich durch die Sprengtätigkeit oder durch das Manövrieren der Maschine an der Krete Steine lösen und auf die Kehrsitenstrasse fallen. Um dem vorzubeugen, plant die Holcim der Strasse entlang eine Steinschlagverbauung aus Stahlnetzen anzubringen.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.