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Kein Fan-Perron beim Luzerner Güterbahnhof

Behörden, FCL und SBB legen die Idee eines Fan-Perrons im Luzerner Güterbahnhof auf Eis. Probleme bereiten die zu hohen Kosten und die technische Umsetzbarkeit.
Ein Fan-Perron beim Güterbahnhof kommt nicht. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Fan-Perron beim Güterbahnhof kommt nicht. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Güterbahnhof Luzern: Hier hätten die Gästefans auf Busse umsteigen sollen, die sie zur Allmend bringen. (Bild: Neue LZ)

Der Güterbahnhof Luzern: Hier hätten die Gästefans auf Busse umsteigen sollen, die sie zur Allmend bringen. (Bild: Neue LZ)

Stadt und Kanton Luzern, SBB und der FC Luzern wollten den Transport der Gästefans, die ein Fussballspiel auf der Allmend besuchen, neu lenken. Die Matchbesucher hätten mit den Extrazügen nicht mehr in den Hauptbahnhof auf dem Gleis 3 einfahren und von dort mit Bussen via Zentralstrasse auf die Allmend transportiert werden sollen. Der Extrazug hätte vielmehr in den Güterbahnhof beim Hotel Radisson einfahren sollen. Doch nun ist die Idee eines Fan-Perrons im Luzerner Güterbahnhof vorläuftig sistiert, wie die Stadt Luzern am Montag in einer Mitteilung schreibt. Die involvierten Parteien hatten je 300'000 Franken zugesichert. Nun zeigt sich, dass sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten deutlich höher ausfallen als geplant.

Knackpunkt ist die Absperrung zu den Gleisen: Für das fast 300 Meter lange Perron liessen sich keine geeigneten mobilen Gitter finden. Fixe Installationen sind nicht möglich, weil die SBB das Perron an spielfreien Tagen weiterhin als Rangiergleis benötigt. Ein System mit mobilen Gittern wie vor der Swissporarena erwies sich laut Mitteilung als «nicht praktikabel». Und ein System mit Gittern, die im Boden versenkt hätten werden können, erwies sich als zu teuer.

Die involvierten Parteien erhoffen sich vom Hooligankonkordat sowie vom neuen Personenbeförderungsgesetz Verbesserungen, was ebenfalls zum Stopp des Projekts beitragen habe. Laut Mitteilung ist das Projekt bis ins Jahr 2014 sistiert. Die involvierten Parteien wollen nun prüfen, welche Auswirkungen die Gesetzesänderungen auf den Transport von Fussballfans haben.

pd/rem

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