Kein infiziertes Schweinesperma in Luzern

In einem deutschen Eber-Betrieb wurde das PRRS-Virus festgestellt. Infiziertes Ebersperma aus diesem Betrieb ist auch in die Schweiz gelangt. Gemäss derzeitigen Erkenntnissen ist kein infiziertes Ebersperma in den Kanton Luzern gelangt.

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Schweine im Kantzon Luzern sind nicht von der Virusinfektion betroffen. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)

Schweine im Kantzon Luzern sind nicht von der Virusinfektion betroffen. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)

In insgesamt 27 Schweizer Schweinezuchtbetrieben kamen Spermalieferungen aus dem deutschen Betrieb zum Einsatz. Diese Betriebe wurden gesperrt und die rund 60 mit dem infizierten Sperma belegten Sauen vorsorglich geschlachtet, wie die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verinärwesen des Kantons Luzern am Freitag mitteilte.

Nach aktuellem Kenntnisstand ist kein infiziertes Ebersperma in den Kanton Luzern gelangt. Das kantonale Veteriäramt steht laut Mitteilung in intensivem Kontakt mit dem Bundesamt für Veterinärwesen und den Behörden der betroffenen Kantone, um bei allfälligen Hinweisen auf eine mögliche Einschleppung in den Kanton Luzern sofort alle Massnahmen zur Verhinderung einer Verbreitung des Virus treffen zu können.

Für den Menschen nicht gefährlich

Das Porcine reproduktive und respiratorische Syndrom (PRRS) ist eine Virusinfektion der Schweine, die Fruchtbarkeitsstörungen, Aborte, Geburten lebensschwacher Ferkel und milde Atemwegserkrankungen verursachen kann. PRRS ist eine weltweit verbreitete Schweinekrankheit. Sie verbreitet sich über infizierte Tiere, aber auch über Samen und kann im Körper von Mutterschweinen auf ungeborene Ferkel übertragen werden. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.

pd/zim