Kein Public Viewing in der Ufschötti

Die Euro 2012 wird nicht in die Luzerner Ufschötti übertragen. Dies hat das Verwaltungsgericht entschieden. Die Organisatoren haben eine Alternative gefunden.

Drucken
Teilen
Public Viewing auf der Ufschötti während der Fussball-WM 2010. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Public Viewing auf der Ufschötti während der Fussball-WM 2010. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die Stadt Luzern hat im Januar dem Verein «am Ball für Strassenkinder» des karitativen Public Viewings auf dem Velo-Parkplatz bei der Ufschötti in erster Instanz die Bewilligung verweigert. Dies weil sich während den letzten beiden Austragungen Anwohner über den Lärm beklagt haben.

Wie der Verein nun am Mittwoch mitteilt, hat die nächte Instanz, das Luzerner Verwaltungsgericht, entschieden, nicht auf die Klage einzutreten. Die Frage von zukünftigen Austragungen auf dem Ufschötti-Parkplatz müsse zudem jeweils situativ von der Stadt beurteilt werden.

Der Verein hat frühzeitig reagiert und organisiert nun eine Euro-Bar hinter dem Restaurant Unterlachenhof an der Brünigstrasse 3 mit Live-Musik an den Wochenenden. Der Reingewinn fliesst vollumfänglich an ein Strassenkinderprojekt der Caritas in Ruanda und den auf Schweizer Initiative basierenden Projekten
«Sin Soluka» in Ecuador und «Solidarandhra».

Der Verein hat an der Euro 2008 und an der WM 2010 ein Public Viewing in der Ufschötti organisieren dürfen. Über 100 Freiwillige standen jeweils im Einsatz. Der Reinerlös von 140'000 Franken floss vollumfänglich an Strassenkinderprojekte.

pd/rem