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«Keine Absicht»: Luzerner Kantonsspital hat seinen Angestellten irrtümlicherweise ÖV-Abo gestrichen

Bis Anfang Jahr haben die Mitarbeiter des Luzerner Kantonsspitals von einem Job-Abo profitiert, einem vergünstigten ÖV-Angebot. Nun zeigt sich: Die Streichung beruhte offenbar auf einem Irrtum.
Susanne Balli

Die Streichung des Job-Abos war offenbar ein Versehen. Dies geht zumindest aus der regierungsrätlichen Antwort auf eine Anfrage von SP-Kantonsrat Urban Sager (Luzern) hervor.

Beim Job-Abo handelt es sich um ein vergünstigtes ÖV-Angebot für Angestellte des Luzerner Kantonsspitals (Luks). Im vergangenen Februar teilte das Luks diesen mit, dass es per sofort keine Erneuerung des Job-Abos mehr gebe. Das Brisante daran: Die Schaffung des neu gebauten Parkhauses mit 600 Parkplätzen am Kantonsspital war von der Stadt Luzern erlaubt worden unter der Auflage, dass den Angestellten solche Job-Abos bezahlt werden.

Kantonsspital soll Auflage einhalten

«Der Regierungsrat erwartet, dass das Luzerner Kantonsspital diese Auflage einhält», heisst es in der Antwort auf den Vorstoss. Und weiter:

«Die Abweichung von der Bewilligungsauflage war offensichtlich nicht absichtlich, sondern beruhte auf einem Irrtum.»

Das Luks habe sich umgehend mit der Stadt Luzern in Kontakt gesetzt, schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort. «Die Verantwortlichen der Stadt Luzern und des Luks legen nun gemeinsam das weitere Vorgehen fest.»

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