«Keine Gefahr» bei Krienser Asyl-Krawallen

In einer Antwort auf eine Interpellation betont der Kanton, dass beim Asylzentrum Grosshof die Sicherheit der Bevölkerung trotz eines Vorfalls stets gewährleistet gewesen sei.

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Mitte Januar randalierten im Asylzentrum Grosshof rund 20 minderjährige Asylsuchende. Der Vorfall schlug medial hohe Wellen und wurde auch von der Politik aufgegriffen: Der Krienser SVP-Einwohnerrat Alfons Graf reichte dazu eine Interpellation ein. Er wollte unter anderem wissen, ob die Sicherheit der Bevölkerung noch gewährleistet sei und welche Konsequenzen die Vorfälle für die beteiligten Jugendlichen hätten.

Die Antwort des Gemeinderats liegt nun vor. Darin hält er fest, dass die Anwohnerschaft zu keinem Zeitpunkt einer Gefährdung ausgesetzt gewesen sei. Auch sei zu beachten, dass die Jugendlichen keine schwere Straftat verübt hätten und der Kanton bereits angemessen reagiert und sie bereits in andere Zentren im Kanton verlegt hätte. Um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern, habe der Kanton zudem verschiedene Massnahmen getroffen, so etwa ein Anreizsystem oder neue Zimmereinteilungen.

(red)