Keine Opposition gegen neues Konkordat

Der Kanton Luzern unterstützt die organisatorische Vereinfachung der Hochschule Luzern. Der Kantonsrat hat sich am Montag positiv zum neuen Fachhochschulkonkordat geäussert, dies trotz höherer Abgeltung.

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Luzern muss den Standortvorteil künftig höher abgelten. Waren es bislang 4 Prozent des Umsatzes, so sind es neu 6 Prozent. (Bild: Archiv Neue LZ)

Luzern muss den Standortvorteil künftig höher abgelten. Waren es bislang 4 Prozent des Umsatzes, so sind es neu 6 Prozent. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Hochschule Luzern (Fachhochschule) besteht aus fünf Teilschulen mit unterschiedlichen Trägerschaften. Mit dem neuen Konkordat werden die Schulen (Technik und Architektur, Wirtschaft, Design und Kunst, Musik, Soziale Arbeit) sowie die Direktion unter eine einheitliche Trägerschaft der Zentralschweizer Kantone gestellt.

CVP-Sprecher Adrian Bühler sagte, die Hochschule Luzern sei zwar erfolgreich, sie brauche aber einfachere Strukturen, um im Wettbewerb mit den anderen Fachhochschulen bestehen zu können.

Die Hochschule ist fast ausschliesslich im Kanton Luzern ansässig. Luzern muss den Standortvorteil künftig höher abgelten. Waren es bislang 4 Prozent des Umsatzes, so sind es neu 6 Prozent. Dies entspricht etwa einem Mehraufwand von 1,4 Millionen Franken. Die Fraktionen trugen den Mehraufwand als gerechtfertigt mit und bezeichneten die höhere Abgeltung als Bekenntnis zur Zusammenarbeit in der Zentralschweiz. Niemand äusserte sich gegen die Vorlage.

Aus juristischen Gründen wird das Parlament erst in der nächsten Session über das Beitrittsdekret abstimmen.

sda