Kenianer gewinnt 38. Hallwilerseelauf

Der Kenianer David Wanjohi feierte beim 38. Halbmarathon (21,1 km) rund um den Hallwilersee einen ungefährdeten Sieg. Bei den Frauen sorgte Susanne Rüegger für den ersten Schweizer Erfolg seit 2006.

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Bei den Männern dominierten einmal mehr die Afrikaner, welche die ersten fünf Plätze belegten. David Wanjohi liess seinen äthiopischen Konkurrenten mit einer Siegerzeit von 1:05:07 Stunden keine Chance: Dem zweitplatzierten Alemayehu Wodajo nahm der Kenianer 1:52 Minuten ab, Kadi Nesero verlor bereits 2:56. Es war der dritte kenianische Erfolg in Serie, nachdem in den letzten beiden Jahren jeweils Daniel Kiptum triumphiert hatte. Dieser stellte 2010 mit 1:02:47 Stunden den Streckenrekord auf.

Mit einem Rückstand von achteinhalb Minuten klassierte sich Hansjörg Brücker als bester Einheimischer im 6. Rang. Der Oldie aus Baden (Jahrgang 1963) hat den Hallwilerseelauf 1994 und 2000 gewonnen und ist der letzte Schweizer Sieger. Danach setzten sich nur noch afrikanische Läufer durch. Zweitbester Schweizer war der Triathlet Kamil van Beijnum (Knutwil), der 16 Sekunden hinter Brücker ins Ziel kam.

Bei den Frauen profitierte Susanne Rüegger davon, dass keine Afrikanerin am Start war. Die Chamerin hatte heuer bereits den Rotsselauf und den Hellebardenlauf für sich entschieden. Rüegger distanzierte die Deutsche Jutta Brod in 1:20:47 Stunden um 25 Sekunden. Allerdings war sie mit ihrer Zeit um 86 Sekunden langsamer als bei ihrem 2. Platz (hinter der Äthiopierin Tsige Worku) im vergangenen Jahr. Dritte wurde Nadja Kessler (Rapperswil SG), die beinahe zweieinhalb Minuten langsamer war als Rüegger.

Die 6362 klassierten Läuferinnen und Läufer durften sich über ein prächtiges Herbstwetter freuen.

sda

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