KICK-ASS-AWARD: Mothers Pride spielen den besten Song

Radio 3fach verlieh am Mittwoch mehrere Preise. «Old Enough To Die Young» wurde zum besten Song des vergangenen Jahres erkürt.

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Mothers Pride bei der Pokalübergabe: Links Tobi Gmür und Sämi Gallati. (Bild Adrian Baer / Neue LZ)

Mothers Pride bei der Pokalübergabe: Links Tobi Gmür und Sämi Gallati. (Bild Adrian Baer / Neue LZ)

Was die Oscars für Hollywood, ist der Kick-Ass-Award für die Luzerner Musikszene. Mindestens. Und einem Trend der Filmindustrie wurde auch der von Radio 3fach verliehene Preis gerecht: Er setzt auf Fortsetzungen. Die Luzerner Mothers Pride, nach langer Absenz und in veränderter Besetzung endlich wieder zurück auf den Bühnen der Schweiz, räumten mit ihrem Song «Old Enough To Die Young» den Titel für den besten Song 2007 ab.

Und man kann ihnen nicht vorwerfen, nicht alles für den Preis getan zu haben. Zum einen legten sie ein fulminantes Comeback-Album hin, und zum anderen mobilisierten sie auch die Fans; der Sieger wird per SMS-Abstimmung ermittelt. Schlagzeuger Domi Meyer, der in einer Luzerner Beiz arbeitet, hatte neben der Bestellung auch immer noch die Aufforderung «doch bitte für Mothers Pride zu stimmen» an den Tisch gebracht. Von den insgesamt 1022 Stimmen entfielen schlussendlich 276 auf die Siegerband. Sie gewann damit nicht nur Ehre, sondern auch eine Videoproduktion.

Mothers-Pride-Gitarrist und Sänger Tobi Gmür nahm den Pokal von Beat Schlatter entgegen und gab ihn symbolisch gleich weiter: «Der Pokal geht eigentlich an Thomas Hösli.» Dieser, der Luzerner Musiker und langjährige Moderator des Anlasses, war der grosse Fehlende an diesem Abend: Hösli verstarb im letzten Jahr.

Michael Graber und Ismail Osman

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.