KIESABBAU STANSSTAD: Die Anwohner dürfen sich beschweren

Neue Runde im Streit um den Kiesabbau vor Stansstad. Das Nidwaldner Verwaltungsgericht muss eine Beschwerde prüfen, sagt das Bundesgericht.

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Dieser Mann lässt sich trotz Seebagger die Lektüre am General-Guisan-Quai in Stansstad nicht nehmen. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Dieser Mann lässt sich trotz Seebagger die Lektüre am General-Guisan-Quai in Stansstad nicht nehmen. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Holcim AG verfügte bis zum 31. Dezember 2008 über ein Recht zum Abbau von Sand, Kies und Steinen im Vierwaldstättersee im Seebecken vor Stansstad. Gegen eine Verlängerung der Bewilligung wehrten sich Anwohner.

Das Bundesgericht hat den Hauseigen-tümern das Recht eingeräumt, gegen einen weiteren Kiesabbau vor Stansstad rechtlich vorzugehen. Im Juli 2008 hatte das Nidwaldner Verwaltungsgericht zweitinstanzlich den Seeanstössern das Recht auf Einsprache verwehrt, mit der Begründung, die Häuser seien rund 140 Meter von der Abbaugrenze entfernt, ihnen fehle eine direkte Betroffenheit.

Im Gegensatz dazu zwingt das Bundesgericht das Nidwaldner Verfassungsgericht nun dazu, unter anderem zu prüfen, ob der Seebagger vor Stansstad die Seeanstösser durch Lärm stört, deren Aussicht verunstaltet und Uferrutschungen Vorschub leistet.

Urs Peter Inderbitzin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.