Kinder im Internet: Schulen holen Hilfe

Kinder surfen im Internet oftmals ohne Hemmungen. Nun reagieren die Schulen und bieten spezielle Lektionen an.

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Den Kindern und Jugendlichen werden mit den neuen Kommunikationsmitteln neue Dimensionen der Interaktion eröffnet. (Bild: Manuela Jans/ Neue LZ)

Den Kindern und Jugendlichen werden mit den neuen Kommunikationsmitteln neue Dimensionen der Interaktion eröffnet. (Bild: Manuela Jans/ Neue LZ)

In einem Chatroom im Internet meldet sich eine Schülerin an. Innert drei Minuten erhält sie Anfragen von fünf Männern, die sich mit ihr in einem privaten Chatroom unterhalten wollen.

Dieses Beispiel zeigt der Verein zischtig.ch an seinen Informationsveranstaltungen für Eltern, wenn es um den Umgang mit neuen Medien geht. «Kinder sind beim Surfen im Internet weniger kritisch», sagt Joachim Zahn, Projektleiter von zischtig.ch. Er rät deshalb, dass sich Eltern einmischen und sich für die Aktivitäten ihrer Kinder im Internet interessieren sollen.

Nachfrage nach Beratung steigt

Auch die Schulen rüsten sich – und holen bei Vereinen wie zischtig.ch Hilfe. In der Deutschschweiz ist die Nachfrage nach Beratungen innert eines Jahres um fast 100 Prozent gestiegen. Allein im Kanton Luzern werden dieses Jahr 56 Klassen speziell geschult.

Mirjam Weiss

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